Veranstaltungen

Grafeneck 1940 – Geschichte und Erinnerung

Vortrag von Thomas Stöckle am Donnerstag, den 28. Mai um 19:30 Uhr

Der Vortrag beleuchtet im ersten Teil die NS-„Euthanasie“-Verbrechen in Südwestdeutschland: Welche Hintergründe hatte dieses Verbrechen? Was waren die Motive der Täter und wer waren die Opfer von Grafeneck?

Im zweiten Teil wird der Umgang mit dieser Geschichte thematisiert: Welche Entwicklung nahm Grafeneck nach 1945? Was geschah mit den Tätern? Und wie entstand aus dem historischen Ort eine Gedenkstätte, die heute jährlich über 30.000 Besucherinnen und Besucher empfängt?

Grafeneck ist ein Schloss der württembergischen Herzöge auf der Schwäbischen Alb im Landkreis Reutlingen. Im Jahr 1929 wurde es zu einem Heim für Menschen mit Behinderung umgebaut. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde die Anlage beschlagnahmt und in eine Tötungsanstalt umgewandelt.

Im Jahr 1940 begannen in einer Gaskammer in Grafeneck die systematischen Morde der sogenannten „Aktion T4“, denen dort über 10.000 Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen zum Opfer fielen. Die Täter bezeichneten sie zynisch als „lebensunwertes Leben“. Erst 50 Jahre nach diesen Verbrechen entstand die Gedenkstätte Grafeneck, die heute die meistbesuchte Gedenkstätte in Baden-Württemberg ist.

Der Referent Thomas Stöckle ist Historiker und Leiter der Gedenkstätte Grafeneck. Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen.

Das Schloss Grafeneck war ab 1929 ein Behindertenheim, danach eine Tötungsanstalt.

Mitgliederversammlung

Montag, 15. Juni um 19:30

Der Vorstand lädt alle Mitglieder des Arbeitskreises Ehemalige Synagoge Leutershausen herzlich ein.

Die Versammlung findet in der Alten Villa in der Bahnhofstraße 37 in Hirschberg statt.

Als Gast wird Fadime Tuncer, MdL, teilnehmen und über Gedenkstättenarbeit vortragen.

Geschichtsspaziergang an Orte früheren jüdischen Lebens in Ladenburg

Samstag, 29. August

Fast 650 Jahre lang existierte in Ladenburg eine kleine und dennoch bedeutende jüdische Gemeinde. Dr. Jürgen Zieher vermittelt Einblicke in das damalige Leben der Juden in Ladenburg und stellt Lebenswege ehemaliger Gemeindemitglieder vor.

Dr. Jürgen Zieher ist Mitglied des Arbeitskreises Jüdische Geschichte in Ladenburg.

Tag des offenen Denkmals

Sonntag, 13. September

Der Tag des offenen Denkmals 2026 ist ein großes Kulturereignis in Deutschland. Am Sonntag, den 13. September kann die Ehemalige Synagoge Leutershausen besichtigt werden. Der Synagogen-Arbeitskreis lädt zu Führungen und Vorträgen ein.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Jüdisches Leben in Leutershausen: ein historischer Spaziergang

Samstag, 10. Oktober um 14 Uhr

Leutershausen war einst Heimat einer jüdischen Gemeinde. Um 1860 lebten hier 165 Jüdinnen und Juden, die mit ihren Familien als Händler, Handwerker und aktive Mitglieder in Vereinen das örtliche Leben mitgestalteten.

Bei diesem Rundgang entdecken Sie die Spuren jüdischen Kultur entlang historischer Gebäude, die einst von jüdischen Familien genutzt wurden – darunter die Synagoge, das Bethaus, die Elementarschule, die Mikwe sowie Wohn- und Geschäftshäuser.

Die Route ist etwa einen Kilometer lang und barrierefrei.

Der Rundgang wird zusammen mit der VHS Badische Bergstraße durchgeführt.

Jüdische Klangwelten

Samstag, 24. Oktober um 19:30 Uhr

Das Ensemble Bergsträßer Ruach präsentiert traditionelle und moderne Musik im Rhythmus des Jahreskreises unter der Leitung des Dirigenten Luca Toldo.

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Andere Veranstalter

In der Ehemaligen Synagoge Leutershausen finden auch Veranstaltungen statt, die nicht von diesem Arbeitskreis organisiert werden, sondern von anderen Vereinen. Dazu zählen der Kulturförderverein Hirschberg und der Verein Musik in Hirschberg.

Frühere Veranstaltungen

Sie finden hier eine Liste unserer früheren Veranstaltungen.