Veranstaltungen

Jüdische Künstlerinnen in der NS-Zeit

Online-Vortrag der Malerin Veronika Drop am Sonntag, den 21. März um 18 Uhr

Seit jeher ist die Kunstszene männlich dominiert. Frauen konnten in den vergangenen Jahrhunderten oftmals nur unter einem Pseudonym oder einem männlichen Namen ihre Werke ausstellen. Besonders hart traf es jüdische Künstlerinnen in der Zeit des Nationalsozialismus. Sie erhielten Arbeitsverbot und wurden verfolgt, vertrieben oder sogar in Vernichtungslagern ermordet. Viele sind in Vergessenheit geraten, ihre Arbeiten blieben unentdeckt.

Die Hirschberger Malerin Veronika Drop stellt in ihrem Online-Vortrag drei Künstlerinnen und ihre Werke vor, die heute weniger bekannt sind. Sie nähert sich den Frauen auf ganz persönliche Weise an, sie gibt ihnen eine Stimme und ergreift das Wort für sie. Das Leben der Künstlerinnen, ihre Entwicklung und ihre Motivation, Kunst zu schaffen, vollzieht sie nach. Aus ihrer intensiven Beschäftigung mit den Frauen sind kurze Gedichte entstanden, die sie in den Vortrag integriert. Sie sagt: „Uns steht das Gedenken ohne Zeitzeugen bevor. Ich glaube aber an die Kraft der Kunst. Wenn die Zeitzeugen nicht mehr reden können, sind ihre Bilder noch da. Die Kraft dieser Bilder wird bleiben.“

Zugangsdaten

Die Zugangsdaten finden Sie rechtzeitig hier an dieser Stelle. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Exklusives Filmangebot am 27. März: MORITZ DANIEL OPPENHEIM

Passend zum Vortrag über jüdische Künstlerinnen wird exklusiv im virtuellen Olympia-Kino der Film über Moritz Daniel Oppenheim – der Maler der Rothschilds, der Rotschild der Maler – gezeigt.

Moritz Daniel Oppenheims Leben begann im Ghetto von Hanau, aus dem er als erster jüdischer Künstler mit akademischer Ausbildung zum „Maler der Rothschilds und Rothschild der Maler“ aufstieg. Als Hanau im Sommer 2015 ihrem berühmten jüdischen Sohn ein Denkmal setzt, nimmt die Filmemacherin Isabel Gathof dies zum Anlass, den Menschen hinter der Statue lebendig werden zu lassen.

Wer war dieser außergewöhnliche Künstler, der Zeitgenossen wie Heinrich Heine, Johann Wolfgang von Goethe, Felix Mendelssohn-Bartholdy und nicht zuletzt seine Mäzene aus der renommierten Bankiersfamilie Rothschild auf die Leinwand bannte?

Der Film geht auf internationale Spurensuche nach Menschen, Motiven und Museen, in denen das Erbe des Künstlers bis heute lebendig fortbesteht. Parallel dazu dokumentieren imposante Bilder den kreativen Entstehungsprozess des von den Bildhauern Robert Schad und Pascal Coupot geschaffenen Oppenheim-Monuments. (Deutschland 2017 – Regie: Isabel Gathof – Länge: 100 Min.)

Zum Trailer: Bitte hier klicken.

So können Sie den Film sehen

  • Anmeldung über: foerderkreis@olympia-leutershausen.de
  • Der Film kostet einen „Eintritt“ von 9 Euro. Damit wird das Olympia-Kino unterstützt. Das Kino teilt den Interessierten die Kontoverbindung mit.
  • Wer das Geld bezahlt hat, bekommt einen Link zum Film zugeschickt.
  • Dieser Link wird einen Tag vor dem Streaming am 26. März versendet.
  • Am 27. März haben Sie dann von 8 bis 24 Uhr Zeit, sich den Film anzuschauen.
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Andere Veranstalter

In der Ehemaligen Synagoge Leutershausen finden auch Veranstaltungen statt, die nicht von diesem Arbeitskreis organisiert werden, sondern von anderen Vereinen. Dazu zählen der Kulturförderverein Hirschberg und der Verein Musik in Hirschberg.

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